Archiv der Kategorie: Leseförderung

Leseolympiade 2019

Start der Leseolympiade!

Ansturm auf die Bücherei nach der Monatsfeier -> danach wurde die sonnige Pause direkt zum Lesen genutzt.

Fotos: Frau Kranz

Stadtbücherei ahoi!

Am 25.10.18 erkundete die Klasse 3 mit einer spannenden Piratenschifffahrt die Stadtbücherei in Marburg.
M. Kranz, Oktober 2018

Adventslesen 2016

Toll, wieder haben Eltern Adventslesezeiten für die Klassen organisiert und altersgemäße weihnachtliche Bücher zum Vorlesen ausgewählt.

Los ging es am 24.11. mit der 2a und der 4a.

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Büchereibesuch 1a

Am 8.12.2015 startete die 1 a mit Frau Berger und Frau Möller in die Stadtbücherei. Wir sahen ein Bilderbuch fast so wie in einem Kino.
Das Buch hieß: „Ich bin der Stärkste im ganzen Land“ und es handelte von einem ziemlich eingebildeten Wolf, der einen Hasen, Rotkäppchen, die 7 Zwerge und so weiter fragt, wer denn der Stärkste sei…. Bis er auf ein klitzekleines Etwas trifft…

Das war lustig und die Bilder des Buches waren sehr schön!

Tine Möller **

Lesung von Thomas Wolff (Michael Fuchs)

20.01.2015 Monstermaessig Ein tolles Zuhörerlebnis war die Lesung von Thomas Wolff. Zuerst las und erzählte Herr Wolff den jüngeren Schülern aus seinen Büchern. Nach der großen Pause hörten die Dritt- und Viertklässler gespannt den verschiedenen Geschichten zu. Er präsentierte z.B. mit Bildern das Buch „Die Elefantenwahrheit“. Eine weitere Geschichte („Monstermäßig erzogen“) bot er sehr lebendig dar. Zum Schluss gab es noch persönliche Autogramme.

Leseförderung

1. Grundlagen und Entwicklung des Lesekonzepts

 

Die aktive Auseinandersetzung mit einem Lesekonzept begann im Schuljahr 2004/ 2005 mit einer Bestandsaufnahme. Dabei hielten wir zunächst fest, was Lesen und Lesekompetenz genau bedeuten:

Interesse an Wort und Schrift steht am Anfang eines jeden Leseprozesses. Als Baustein zum Gebäude „Lesen“ wird die Motivation jedoch leider leicht übersehen, zumal die Reaktionen auf evtl. Maßnahmen nicht immer gleich wahrnehmbar, geschweige denn messbar sind.

„Gut im Lesen wird offensichtlich nur, wer viel liest und das tut nur, wer gern liest und das tut nur, wer es kann und nicht ständig Misserfolge dabei hat.“

Die GSS hat teilweise ein sozial sehr schwaches Einzugsgebiet. Außerdem gehören viele Kinder mit Migrationshintergrund zur Schulgemeinde. Die Leseerfahrungen der Schüler sind oftmals sehr beschränkt. In den Elternhäusern wird nur selten oder gar nicht gelesen, bzw. vorgelesen. Umso wichtiger erscheint uns daher bei unserer Arbeit bezüglich der Leseförderung der Aspekt Lesemotivation.

Das Kollegium sammelte also zunächst, was an der Schule bereits zur Förderung der Lesemotivation und somit der Lesekompetenz getan wird:

  • Regelmäßige Vorlesezeiten – verbindlich in 1/2 und 3/4
  • Regelmäßige Lesezeiten
  • Den Schülern wird der Zugang zu unterschiedlichen Lesetexten ermöglicht. Dies geschieht unter Berücksichtigung gruppenspezifischer Vorlieben (Jungen-, Mädchenliteratur, Comic, Sachbücher,etc.)
  • Regelmäßige Nutzung der Schul- und Stadtbücherei (Leseprojekte, Bibliotheksführungen, Lesekisten) verbindlich in 1/2 und 3/4
  • Einbeziehung der Schulbücherei in den täglichen Unterricht
  • Lesenacht/-nachmittag
  • Lesungen durch Eltern in unterschiedlichen, an der Schule vertretenen, Sprachen
  • Beteiligung der Schüler an Neuanschaffungen für die Bibliothek
  • Einbeziehung von Computerprogrammen Schreiblabor und Lernwerkstatt wird als verbindlich in den Klassen 1-2 vorgeschrieben (vgl. IT – Konzept)
  • Nutzung der Schulbücherei

 

2. Organisation und Ausgestaltung

Anhand der Übersicht über schon vorhandene Fördermaßnahmen einigten wir uns für das Schuljahr 2005/2006 auf die Arbeitsschwerpunkte Diagnose Weiterführendes Lesen. Folgende Ziele sollen bis zum Ende des Schuljahres erreicht werden:

1) Erhöhung der Diagnosekompetenz der Lehrkräfte einschließlich der Auswahl eines Diagnoseinstrumentes, das im Laufe der Grundschulzeit in allen Klassen verwendet wird

2) Intensivierung der Förderung weiterführenden Lesens

3) Intensivierung der Bibliotheksnutzung

Für die Weiterarbeit wurde eine Zeitleiste angefertigt:

  • 12. September 2005: Fortbildung „Entwicklung eines langen Leseatems“ (gesamtes Kollegium)
  • 14. Oktober 2005: Abgabe der Zeitleiste an das Staatliche Schulamt Marburg
  • November 2005: Konferenz/Fortbildung „Diagnoseinstrumente“
  • Januar 2006: Entscheidung/Auswahl eines Diagnoseinstrumentes
  • Februar 2006: Fortbildung in der Stadtbücherei (gesamtes Kollegium)
  • Februar 2006 Entscheidungen zur Bibliotheksnutzung
  • März 2006: Entscheidungen zur Leseförderung im Unterrichtsalltag
  • Mai 2006: Verschriftlichung des Konzeptes
  • Folgejahre: Fortführung der Arbeitsschwerpunkte

 

Diagnosekompetenz

Die Pädagogische Konferenz am 28.11.05 mit Helga Lutz zum Thema „Diagnoseinstrumente zur Feststellung der Lesekompetenz“ war im Hinblick auf den Arbeitsschwerpunkte Diagnosekompetenz für uns von besonderer Bedeutung.

Zunächst als besonders wichtig und unabhängig von jedem Diagnoseinstrument zu sehen sind eine gute Beobachtung des einzelnen Kindes und eine aufmerksame Begleitung.

Stark normorientierte Diagnoseverfahren können kontraproduktiv sein. Es ist besser nahe am Prozess zu bleiben.

Frau Lutz hat uns einen Überblick über folgende mögliche Diagnoseinstrumente gegeben:

  • Hamburger Schreibprobe
  • Stolperwörterlesetest
  • Lernserver der Universität Münster

Die Hamburger Schreibprobe

Neben der genauen individuellen Beobachtung im Unterricht wurde vom Kollegium die Hamburger Schreibprobe (P.May) als praktikabel eingeschätzt. Wir haben uns in der einer Gesamtkonferenz darauf geeinigt die HSP als verbindliches Diagnoseinstrument in unser Lesekonzept aufzunehmen. Es wurde beschlossen die HSP einmal in jedem Schuljahr einzusetzen. Als sinnvoll wurde ein Zeitpunkt am Ende des 1. Halbjahres erachtet, da die Diagnose durch die HSP auch als Dokumentationsgrundlage für Elterngespräche hinzugezogen werden kann.

Der Stolperwörterlesetest

Ebenfalls gut umsetzbar und im Ergebnis leicht nachvollziehbar ist der Stolperwörterlesetest. Dieses Testverfahren ist schnell und einfach einsetzbar. Stolpersteine prüft im Besonderen die Lesefähigkeit im Textzusammenhang sowie Wortbildkenntnis ab. Das Kollegium entschied sich dafür diese Verfahren bei Bedarf und Ermessen der Lehrer einzusetzen.

Der Lernserver der Universität Münster

Über einen Diagnosebogen können individuelle Leistungen der Schüler an den Münsteraner Lernserver weitergegeben werden. Basierend auf einer individuellen Diagnose schlägt der Lernserver passgenaue Fördermaterialien für das einzelne Kind vor. Das Verfahren liefert sehr differenzierte Förderpläne und -Materialien. Da die Kosten für das einzelne Kind jedoch zu hoch sind, wird der Lernserver als zusätzliches „Hilfsmittel“ für den jeweiligen Einzelfall vorbehalten. Die Kosten sind dann von den Eltern zu übernehmen. Die Arbeit mit dem Lernserver ist an der GSS noch wenig erprobt. Wir wollen weiterhin prüfen, ob die Arbeit damit auch in Kleingruppen effektiv und finanziell vertretbar ist.

Förderung weiterführendes Lesen

Im Hinblick auf unsere Arbeitschwerpunkte bekamen wir durch die Fortbildung im September 2005 vor allem zu den Bereiche Förderung weiterführenden Lesens und Bibliotheksnutzung auf neue Ideen.

Frau Hagemann stellte uns Leseolympiaden im Internet vor (lesepirat und antolin). Eine Kollegin arbeitete sich in die Leseolympiade „Antolin“ ein und probierte sie mit den Kindern des dritten Schuljahres aus. Da sich das Programm bewährte, richtete sie auch Passwörter für die anderen Kollegen des dritten und vierten Schuljahres ein, so dass es jetzt in allen dritten und vierten Klassen angewendet werden kann.

Frau Hagemann regte außerdem an, auch die Eltern auf Bibliotheken aufmerksam zu machen, indem z. B. zu einem Elternabend in der Stadtbücherei eingeladen wird.

 

Bibliotheksnutzung

Besuch der Stadtbücherei

 

Um uns praxisnah mit dem Thema Leselust/Leseförderung auseinander zu setzen besuchten wir die Stadtbücherei an einem Nachmittag und ließen uns auf eine interaktive Reise durch die Welt aktueller Kinderbücher ein.

Wir wurden umfassend über die vielseitigen Angebote und die intensive Projektarbeit der Bibliothek informiert und bekamen einen guten Einblick in die Bemühungen um ein kindgemäßes Leseförderprogramm (interaktive Klassenführungen, Medienkisten, Multimedia-Wochen etc.).

Im Anschluss an eine ausführliche Demonstration konnten wir Termine für unsere Klassen ausmachen, um auch unseren Schülern dieses aufwändig ausgearbeitete Leseerlebnis zu ermöglichen. An den Tagen nach dem Besuch der Schulklassen wurde die Bücherkiste mit mehreren Exemplaren der „verlorenen Bücher“ sehr gut von den Schülern angenommen und somit schien das Wecken der Leselust durchaus gelungen zu sein.

 

Frau Herbst konnte uns so sehr anschaulich die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei aufzeigen. Neben bereits bekannten Möglichkeit Themenkisten zu entleihen, erhielten wir einen Überblick über alle Projektideen, die von der Stadtbücherei für die unterschiedlichen Schuljahre angeboten werden.

 

 

Aufnahme ins Lesekonzept

Die Vielzahl der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit reicht somit von „einfachen“ Themenkisten bis zu von Bibliothekaren angeleiteten Leseprojekten. Alle Nutzungsmöglichkeiten haben hohen Motivationscharakter, der über den einer Schulbibliothek hinausgeht. Zumal die Nutzung der öffentlichen Bibliothek den Kindern private Lesegelegenheiten eröffnet. Diese Tatsache überzeugte uns dazu die Bibliotheksnutzung mit folgenden Schwerpunkten als festen Bestandteil in unser Lesekonzept aufzunehmen:

  • Themenbezogene Lesekisten
  • Lesekisten mit unterschiedlichem Lesestoff
  • Bibliothekseinführung
  • Themengebundene Leseprojekte

 

Schulbücherei

Die Nutzung der schuleigenen Bibliothek hat sich in den vergangen Jahren als sinnvoll und effektiv herausgestellt. Gerade Kinder mit wenig Lesestoff im eigenen Familienumfeld nehmen das Angebot gerne in Anspruch. Wichtig ist es, dass die Schüler die Bibliothek nicht als fremd wahrnehmen. Sie soll sie schon im Klassenverband erkundet genutzt werden.

Ein wichtiger Aspekt ist es, dann Kindern die Nutzung der Bibliothek möglichst frei zu ermöglichen. Regelmäßige, den Kindern zugängliche Öffnungszeiten tragen dazu bei. So ist die Hürde nicht zu groß auch einmal alleine „herumzustöbern“.

Lesemotivation ist im Besonderen zu steigern, durch Lesestoff der auch auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Peergroups eingeht (vgl. Frau Hagemann). Die Pflege und der stetige Ausbau des Bibliotheksbestandes wurde vom gesamten Kollegium als wichtiges Element der Leseförderung ins Konzept aufgenommen.

 

Handlungsbedarf:

  • Allgemeiner Ausbau der Schülerbücherei
  • Ergänzung der Schulbücherei hinsichtlich bei „Antolin“ vertretener Lesetexte
  • Erstellung von Lesekisten für die Jahrgangsstufen (für die Klassenbücherei)
  • Regelmäßige Einbeziehung der Eltern in Leseprojekte

Lernstand ermitteln – Grundlage für einen differenzierten Unterricht

 

Um differenziert zu unterrichten, den einzelnen Schüler fördern zu können, bedarf es genauer Beobachtung, aber auch einheitlicher Diagnoseinstrumente, deren Einsatz regelmäßig erforderlich ist.

Vorgehen in der GSS

Die individuellste Möglichkeit den Lernstand eines Kindes zu ermitteln besteht noch immer in der genauen Beobachtung im Unterricht.

Als Grundlage für die Beobachtung dienen an der GSS neben geeigneten Lernsituationen, verschiedenen Materialien, wie Lese-Mal-Bläter und differenzierte Lesemappen. Es wurden in den einzelnen Jahrgängen Lesemappen mit steigendem Schwierigkeitsgrad erstellt. Ein Teil der zukünftigen Arbeit wird die Ergänzung verbindlicher Materialien mit steigendem Schwierigkeitsgrad sein. So müssen die Kinder im Laufe der 4 Schuljahre ein bestimmtes Lesecurriculum durchlaufen, was aufeinander aufbaut.

 

Die Regelmäßige Kontrolle der Schul- und Hausarbeiten ist unabdingbar, um ein genaues Bild über den Lernstand der Schüler zu erhalten. Hierzu wird regelmäßig Zeit im täglichen Unterricht eingeplant.

Als verbindliche Methode zur Lernstandsüberprüfung wird an der GSS einmal pro Schuljahr die HSP eingesetzt.

Der Stolperwörtertest wird als zusätzliches Hilfsmittel bei Bedarf hinzugezogen.

 

Diagnose bei Auffälligkeiten

Über die normale Unterrichtspraxis hinaus ist die Diagnose von Auffälligkeiten unerlässlich, um individuelle Förderung zu ermöglichen. Fallen bei der üblichen Beobachtung und weiterführenden Überprüfung im laufenden Unterricht Besonderheiten oder Irritationen bei einzelnen Kindern auf, so ziehen wir Kollegen vom BFZ zu Rate.

Die enge Zusammenarbeit mit dem BFZ hat sich gut bewährt und ist zum festen Bestandteil der Förderung an der GSS geworden. Sonderpädagogische Lehrkräfte werden gezielt hinzugezogen, um weitergehende Diagnosemaßnahmen durchzuführen. Es findet ein steter, konstruktiver Austausch statt. Das Kollegium erhält Beratung zu Fördermöglichkeiten für einzelne Kinder. Diese werden im Gespräch fachlich fundiert erörtert und gegebenenfalls in die Tat umgesetzt werden.

Der Lernserver der Uni Münster wird in Einzelfällen (Jhrg.3/4) zur Diagnose und Förderung hinzugezogen.

 

Weitere bestehende Fördermaßnahmen

Zusätzlich zum regulären Unterricht findet an der GSS eine Förderung in speziellen Lerngruppen statt. Das Kollegium der GSS hat sich mit Beginn diesen Schuljahres für die Einrichtung eines sogenannten „Förderband“ entschlossen. Dies bedeutet, dass an jedem Schultag alle Kinder entsprechend ihres Förderbedarfs für jeweils 30 Minuten in einen für sie festgelegten Kurs gehen. Es entsteht somit eine Kontinuität in der Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Schüler und eine entwicklungsorientierte Förderung.

Zu den Bereichen Leselernentwicklung und Zweitsprachigkeit an der GSSbieten wir z.Z. folgende Förderkurse an:

  • DAZ (DAZ-Kurs, Hörclub)
  • Hexe Susi (Klasse 1)

Kooperation mit dem Kindergarten

An der GSS bestehen verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit den abgebenden Kindergärten, welche sich auch u.a. auf einen gelingenden Leseprozess beziehen.

Zwischen Kindergarten und Schule findet noch vor dem Schulanmeldungstermin ein Austausch über die Schulanfänger statt. Durch unsere Sprachheillehrerin findet bereits beim ersten „Schultermin“ im Oktober eine erste Diagnostik hinsichtlich der Sprachentwicklung der Schulanfänger statt. So können evtl. nötige therapeutische Maßnahmen frühzeitig und gegebenenfalls noch vor Schuleinritt veranlasst werden.

 

Kooperation mit den Eltern

Die Elternarbeit an der GSS bezüglich eines gelingenden Leseprozesses besteht in Ansätzen. So wurden in der Vergangenheit Lesenachmittage von & mit Eltern verschiedener Nationalitäten veranstaltet. Diese Veranstaltungen sollen in Zukunft regelmäßig aufgegriffen werden und an der Schule manifestiert werden. Die weitere Einbeziehung der Eltern wurde vom Kollegium als erstrebenswert erkannt und als Arbeitsschwerpunkt aufgenommen. Seit 2010 sind verstärkt Eltern in der Bücherei tätig.

 
Die Didaktische Landkarte – Lernfelder auf dem Weg zum Lesen

Der Lernweg der Kinder ist (…) nicht zu vergleichen mit einer Treppe zu vergleichen, auf der man von Stufe zu Stufe steigt. Was gelernt wird, ist immer vorläufig, ist Grundlage (…) Die Idee des Linearen Lehrgangs ist zu ersetzten durch die Vorstellung einer Spirale mit wiederholten Durchgängen durch dieselben Lernfelder – aber auf anderem Niveau.

Die Didaktische Landkarte beschreibt die 8 wesentliche Lernfelder des Lesen- und Schreibenlernens. Das Lesekonzept der GSS ist auf die Arbeit mit den 8 Lernfeldern aufgebaut.
Immer wieder werden gleiche Lernfelder durchlaufen, deren Niveau steigt, Rückgriffe sind möglich.
Während uns die Tabelle der Fortbildung am XXX sehr hilfreich für eine Bestandaufnahme vorhandener Aktivitäten/Methoden/Materialien war, bringt die Didaktische Landkarte Struktur in die begründete Auswahl verschiedener Aktivitäten/ Methoden/ Materialien um das Lesenlernen an der GSS zu fördern.

3. Ausblick auf weiterführende Konzeptarbeit

 

In der Auseinandersetzung mit vorhandenen Ressourcen zur Leseentwicklung an der GSS wurden schnell bestehende Lücken offenbar, was uns zur Planung künftiger Arbeitsschwerpunkte veranlasste.

 

Künftige Arbeitsschwerpunkte

  1. Leseprozesse
  2. Mehrsprachigkeit – Besonderheiten des Lernens/Lehrens bezüglich der Punkte 1 und 2
  3. Arbeitsmaterialien mittels Lesekiste herstellen / erproben
  4. Lesekisten für einzelne Klassen/Schuljahre erstellen
  5. Stärkere Einbeziehung der Eltern
  6. Arbeit mit der „Lesekiste“ (Fortbildung Teil II)

 

Bei der Dienstversammlung in Dautphetal erhielten die Lesebeauftragten nun konkrete Unterstützung zur Erstellung des Lesekonzeptes. Die vorgestellte Tabelle mit Elementen des Lesenlernens konnte von unserem Kollegium als Strukturierungshilfe genutzt werden. Es fiel nicht schwer die verschiedenen Elemente auch bei der an unserer Schule praktizierten Leseförderung zu finden. Die nun mit GSS-Elementen aufgefüllte Tabelle diente uns als Strukturierungshilfe.