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Klasse 1 & 2

Adresse: Geschwister-Scholl-Str. 30
35039 Marburg
Tel.: 06421 / 68 69 44
Fax: 06421 / 68 69 42
Mail: gss@marburg-schulen.de
Schulform:

Grundschule mit Vorklasse und Betreuungsangebot

Einzugsgebiet: Nordviertel, Afföller, Ortenberg, Waldtal
Klassenzahl: 6
Schülerinnen/Schüler: ca. 100 (Stand 2017)
Lehrkräfte:  9
Teilnahme: ca. 45 Kinder
Schwerpunkt: Klasse 1 und 2
Zeitrahmen: 11.45 Uhr – 15.00 Uhr bzw. 17.00 Uhr
Räume: Drei Betreuungsräume
Betreuungskräfte: 3 Erzieherinnen
Träger: Magistrat der Stadt Marburg
Monatl. Kosten: 54,00 Euro für die Betreuung bis 15.00 Uhr –
74,00 Euro für die Betreuung bis 17.00 Uhr Mittagessen: 52€/Monat
Tel.-Nr. der Betreuung: 06421/686930

1. Kriterien zur Aufnahme der Betreuungskinder

2.1 Die Anmeldung eines Kindes erfolgt bei der zuständigen besuchten Schule zu einem von der Stadt Marburg festzulegenden Anmeldezeitraum. Über die Aufnahme entscheidet der Fachdienst Schule auf Empfehlung der Schulleitung.

Die Aufnahme in das Betreuungsangebot erfolgt grundsätzlich für ein Schuljahr.

2.2 Aufgenommen werden Kinder, die schulpflichtig sind und die 1. bis 4. Jahrgangsstufe der zuständigen Schule sowie die Vorklassen besuchen im Rahmen der nachfolgenden Kriterien.

2.3 Aufgrund der gegenwärtig begrenzten Zahl der Betreuungsplätze sollen die nachfolgenden Aufnahmekriterien dazu beitragen, dass die vorhandenen Plätze von den Eltern in Anspruch genommen werden, bei denen die Betreuung ihres Kindes am vordringlichsten ist. Bei der Vergabe von Betreuungsplätzen finden die folgenden Aufnahmekriterien Anwendung:

2.3.1. Kinder, die die 1. und 2. Jahrgangsstufe der zuständigen Schule besuchen.

      1. Kinder, deren beide Elternteile oder im Falle des Getrenntlebens der erziehende Elternteil einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sich in einer beruflichen Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme befinden oder an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit teilnehmen oder durch Aufgaben in der Familie besonders belastet sind.
      1. Kinder, deren Wohl nicht gesichert ist, weil die Eltern ihrer Erziehungsverantwortung nicht gerecht werden. In der Regel erfolgt die Aufnahme durch Einbindung des Fachdienstes Schule und nach einer Stellungnahme der Schulleitung oder des Fachdienstes Soziale Dienste.

2.4 Nicht aufgenommene Kinder werden auf einer Warteliste geführt.

2. Räumliche Gegebenheiten / Raumgestaltung

Mit Hilfe der großzügigen finanziellen Unterstützung des Schulträgers konnten mit Beginn des Schuljahres 2005/06 die Umbauarbeiten der alten Toilettenräume abgeschlossen werden. Es entstanden zwei attraktive kleine Betreuungsräume, die liebevoll mit kindgerechtem Mobiliar ausgestattet wurden. Ein Raum verfügt auch über eine eigene Küchenzeile.

Die Mitbenutzung der Schulküche, ausgestattet mit einer Küchenzeile (E-Herd, Geschirrspüler, Kühlschrank, Spüle, Ober- und Unterschränken, zahlreichen Küchengeräten, Geschirr, Besteck usw.) ist besonders vorteilhaft für die Einnahme der Mahlzeiten bzw. deren Vor- und Nachbereitungen.

Zudem können ggf. die Fachräume der Schule (Werkraum, Musikraum, Turnhalle) für Aktivitäten genutzt werden.

3. Pädagogische Zielsetzungen und Inhalte des

Betreuungsangebotes

Die pädagogische Arbeit in unserem Betreuungsangebot ist nicht als isolierte Maßnahme anzusehen, sondern sie steht in einem engen Zusammenhang zum Konzept der Schule. Entsprechend der Struktur des Stundenplanes werden die Kinder nach ihrem schulischen Lernen im Hortbereich betreut.

Dabei ist die erzieherische Arbeit im Betreuungsangebot auf die Ergänzung der schulpädagogischen Arbeit ausgerichtet.

Um den Bedürfnissen der Kinder zu entsprechen, stehen folgende Inhalte und Ziele während der Betreuungszeit im Mittelpunkt.

3.1 Freispiel -Aktivitäten der Kinder

Die Kinder finden im Gruppenraum ein offenes Angebot vor, wie z.B.

  • Kartenspiele, Gesellschaftsspiele
  • Bälle, Springseile u.ä. für Bewegungsspiele im Freien
  • Bastel- und Malmaterial
  • Bausteine, Bauecke
  • Legosteine, Autos, Spielfiguren
  • Puppen, Puppenecke, Spielzelt

Hier können die Kinder frei wählen, womit sie sich beschäftigen möchten. Sie können sich aber auch ausruhen, für sich bleiben oder anderen beim Spiel zusehen. Eine Vorgabe durch die Erzieherin im Spiel der Kinder erfolgt nicht, um das selbständige Tun der Kinder und um ihren verantwortlichen Umgang miteinander zu fördern.

3.2 Gelenkte Aktivitäten der Kinder durch die Erzieherin

Mitunter stehen die Kinder vor dem Problem: „Was soll ich tun?“

In solchen Situationen finden sie keine eigenen Anregungen zum Spiel und zur sinnvollen Beschäftigung. Hier ist es nötig, dass die Erzieherin einfühlsam, entsprechend den Anlagen und Fähigkeiten der Kinder, ihr Interesse für geeignete Tätigkeiten weckt.

Sie gibt ihnen Anregungen zum Basteln, Malen, Bauen, Bewegungs- oder Rollenspielen.

Dabei werden auch Spiel- und Verhaltensregeln erlernt und geübt.

Ob beim selbstbestimmten oder beim gelenkten Tun der Kinder besteht für alle Kinder die feste Regel, eine begonnene Tätigkeit zu Ende zu bringen und benötigte Materialien wieder aufzuräumen.

Gelegenheiten, mit allen Kindern über gemeinsame Vorhaben, Regeln und Erlebnisse zu sprechen, bietet das Zusammensein beim Mittagessen und Imbiss. Hier können sich die Kinder untereinander austauschen und Wünsche zur inhaltlichen Gestaltung in der Betreuungsarbeit werden mit der Erzieherin besprochen.

3.3 Bei Sonnenschein, aber auch bei Wind und Wetter

nutzen die Kinder täglich unsere großzügigen Schulhöfe, denn sie sind wirklich keine „Stubenhocker“.

Die Außenanlagen unserer Schule bieten viele Möglichkeiten zum Spielen, zum Verstecken aber auch die kleine Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen.

Damit beim „Pantschen“ in den Pfützen oder beim Spiel im Sandkasten die Kleidung nicht zu sehr leidet haben die Kinder Möglichkeit Wechselkleidung zu benutzen. Im Winter tauschen sie auch im Gruppenraum ihre warmen Stiefel mit leichten Hausschuhen aus.

Zudem können Spielgeräte wie Stelzen, Pedalos, Bälle etc. aus der Spieleausgabe genutzt werden.

4. Betreuungsangebot als Bestandteil des

schulischen Gesamtkonzeptes

Die Zusammenarbeit zwischen dem Kollegium der Geschwister-Scholl-Schule und den Erzieherinnen des Betreuungsangebotes ist im Begriff, zu einem integrierten Baustein des schulischen Gesamtkonzeptes zu werden.

Es besteht ein enger Kontakt und ständiger Austausch mit dem Kollegium.

Die Teilnahme der Erzieherinnen an Konferenzen ist möglich, um Informationen über Kinder weiterzugeben und sich über Inhalte und Organisation der Arbeit auszutauschen.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kollegium, den Erzieherinnen und den Eltern wird über das Betreuungsangebot die pädagogische Diskussion an unserer Schule belebt und zu einer weiteren Herausforderung für die Weiterentwicklung unserer Schule.

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