Rotkäppy und der Roboterwolf

In der Klasse 4a wurde vor und nach den Sommerferien fleißig zum Thema „Märchen“ gearbeitet. Eine Aufgabe bestand darin, ein bekanntes Märchen in das Jahr 2013 zu versetzen. Hier könnt ihr nun lesen, was Moritz und Matti dazu eingefallen ist:

rotkaeppy

Rotkäppy und der Roboterwolf

Es war einmal ein ganz gewöhnliches Mädchen namens Rotkäppy. Sie nannte sich aber immer nur Käppy. Eines Tages kriegte Käppy eine Email auf ihrem Touchhandy, worin stand: „Hey Käppy, mir geht’s echt ätzend. Bitte besuche mich mal wieder. Bringe auch zwei Flaschen Radler mit. Hier sprach deine voll gestylte Oma. Bye, Bye.“ Blitzschnell packte sich Käppy zwei Flaschen Radler, schwang sich auf ihren Motorroller und bretterte in den Wald. Plötzlich hörte sie ein schepperndes Heulen. Kurz darauf stand eine Gestalt aus Eisen vor ihr und sagte: „Wo- hast- du- diese- Kappe- her?“ „Oh, die hab ich von H&M. Hat nur 2850 Euro gekostet“, antwortete Käppy. „Wo- gehst- du- hin-?“ „Zu meiner voll gestylten Oma“, sagte Käppy. „Pflück- doch- ein- paar- Blumen!“ „OK, Baby“, sagte Käppy. Da rannte der Wolf quietschend weg. Kurz darauf hatte Käppy ihre Graffitidose genommen und ein Blumenmuster auf beide Radlerflaschen gesprüht. Dann schwang sie sich wieder auf ihren Motorroller und fuhr wieder los. Als sie beim Wolkenkratzer angekommen war, stieg sie ab, nahm die Flaschen und ging in den Wolkenkratzer ihrer Oma. 2000 Stockwerke höher klopfte sie an einer Tür. Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen und eine alte Dame kam ihr tanzend entgegen gesprungen. Auf dem Kopf trug sie Kopfhörer und in der Hand ein Handy. „Ähm Oma, ich bin mir doch nicht so sicher, dass es dir so schlecht geht“, zweifelte Käppy. „Oooh Baby, mir geht es so ätzend. Das Akku von meiner Glotze ist alle.“ Plötzlich sprang hinter Kappy der Blechwolf hervor und verschlang sie und ihre Oma in einem quietschenden Hals, dann legte er sich in ihr Bett und schlief. Plötzlich rollte ein Panzer vor. Leutnant Jäger stieg aus und hörte das Schnarchen. Doch als er sah, aus welchem Stockwerk er kam, holte er sich eine kleine Rakete aus dem Panzer, setzte sich auf sie und schoss sich durch das offene Fenster in das Zimmer der Oma. Als er sah, dass ein Wolf im Bett lag, wollte er ihn mit einer Schere aufschneiden, da er vermutete, dass er die Oma gefressen hatte. Doch da bemerkte er, dass der Wolf aus Eisen war und er sich nur die Schere kaputt machen würde. Darum holte er seine Flex raus und schnitt ihm ein großes Loch in den Bauch. Da kam ihm schon Käppy entgegen gesprungen. Kurz darauf war auch ihre Oma draußen und schrie: „Danke, Baby.“ Dann nahmen sie sich die Radler Flaschen und betranken sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann betrinken sie sich noch heute.

 Oktober, 2013

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